Am 6. Februar 2026 fand am Goethe-Gymnasium Germersheim eine bedeutende Aufklärungsveranstaltung für die Schülerinnen und Schüler der 10. Klassen statt. Ziel war es, die Jugendlichen für die Gefahren von sogenannten KO-Tropfen zu sensibilisieren und ihnen konkrete Handlungsmöglichkeiten an die Hand zu geben. Durchgeführt wurde die Veranstaltung vom Zonta-Club Speyer-Germersheim, einer Initiative, die sich unter anderem aktiv gegen den Einsatz von KO-Tropfen engagiert.

Im Mittelpunkt des Vortrags standen grundlegende Fragen wie: Was sind KO-Tropfen, aus welchen Substanzen bestehen sie und wie gelangen sie unbemerkt in Getränke? Darüber hinaus wurde thematisiert, aus welchen Motiven diese Mittel eingesetzt werden und welche gravierenden gesundheitlichen und persönlichen Folgen damit verbunden sein können. Einen besonderen Schwerpunkt bildete der Bereich der Prävention. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, wie sie sich selbst schützen können – etwa durch spezielle Bändchen, die anzeigen, ob ein Getränk manipuliert wurde – und wie wichtig es ist, aufmerksam zu sein, Verantwortung füreinander zu übernehmen und in Verdachtsfällen richtig zu reagieren.
Der informative und eindrucksvolle Vortrag wurde von Frau Matter-Seibel und Frau Lepiarz gehalten. Die Organisation und Planung der Veranstaltung lag in den Händen der Schulsozialarbeiterin Ann-Christin Thölke.

Begleitet wurde die Veranstaltung zudem vom SWR, der vor Ort filmte und Interviews mit Beteiligten führte. Die entstandene Reportage ist in der ARD-Mediathek zu finden und macht die Bedeutung dieses wichtigen Themas auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich: https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyOTg4MzI?fbclid=PAT01DUAPzyHRleHRuA2FlbQIxMABzcnRjBmFwcF9pZA81NjcwNjczNDMzNTI0MjcAAae65I1HrPshkIpKO7G7xRzq3fPvGZzI6ApHKn_gp_StM7HWBzpjAt5Wz2iDAw_aem_xpVS922TnqujL-9BI3hu0w

Schulleiter Martin Stein bedankte sich im Namen der gesamten Schulgemeinschaft herzlich bei den Referentinnen für den gewinnbringenden Vortrag sowie den offenen und konstruktiven Austausch, der das Bewusstsein der Jugendlichen für dieses sensible Thema nachhaltig gestärkt hat.
Ann-Christin Thölke
