Musikalisches, Sportliches, Technisches, Kreatives und Wissenswertes: GGG bietet am Präsentationstag der Projektwoche viele Attraktionen

Den Besucherinnen und Besuchern des Projektwochenpräsentationstags am Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim wurde am 20. Juni 2026 ein bunter Strauß an Projekten präsentiert: Musikalisches, Sportliches, Technisches, Kreatives und Wissenswertes prägte die dreistündige Veranstaltung zum Abschluss der Projektwoche und bot den Schülerinnen und Schülern sowie Eltern und Lehrkräften kurz vor Schuljahresende ein geselliges Beisammensein und die Gelegenheit, die Ergebnisse der angefertigten Arbeiten zu betrachten und zahlreiche Vorführungen zu besuchen.

Musikalische Klänge in der Aula boten Valentin Steiner, Kai Hildebrand und Lorenz Heinrich.

Die Aktion Stadtradeln wurde auf der Aulabühne von Frau Frick und Frau Höfling-Koppenhöfer vorgestellt. Die erfolgreichsten Radlerinnen und Radler wurden von Bürgermeister Marcus Schaile prämiert und mit Urkunden ausgezeichnet. Das GGG wurde hierbei für das zweitgrößte Team (88 Radelnde) mit Silber ausgezeichnet sowie für das zweitaktivste Radelteam mit insgesamt 19.467km (gute 3 Tonnen CO2 vermieden) mit Silber. Bereits zuvor hatte Landrat Martin Brandl das von der Goethe-Goes-Green-AG initiierte Projekt  für den dritten Platz (Bronze) für die drittmeisten Kilometer pro Kopf geehrt (Preisgeld 150 Euro) sowie für den ersten Platz (Gold) für die meisten Kilometer insgesamt (Preisgeld 500 Euro). Die meisten Kilometer fuhren David Nghiem, Florian Vorpahl, Lukas Pratz, Fiona Dietz und Thomas Awad, bei den Lehrkräften Jonas Brecht, Annette Janson und Ansgar Jakob.

Technisch anspruchsvoll erwies sich das Projekt von Herrn Bies und Herrn Oberfrank: Hier konnten Einplatinencomputer gebaut werden.

Sportliche und spielerische Attraktivitäten vermittelten die Projekte von Herrn Breckheimer (Skat), Herrn Theobald und Herrn Drechsler (Basketball), Herrn Brecht, Frau Flory und Herrn Hess (Beachvolleyball), Herrn Weisser und Herrn Henrichsmeier (Fußball), Frau Dellwo, Frau Kamm und Frau Paller (Fun Sports), Herrn Schreieck und Frau Engel (Fahrradtour), Herrn Biehler (Laufen, Werfen, Springen), Frau Fritsche und Frau Erteil (Pferde), Herrn Ernst und Herrn Uthardt (Flag Football) Herrn Biehl und Herr Hinkel (Calisthenics) sowie Herrn Hektor und Herrn Bibus (Spikeball). Die Schülerinnen Emilia Messerschmidt, Christina Schmidt und Petra Golik übten mit ihrer Gruppe Ropeskipping.

Beim von Frau Render und Frau Glantz geleiteten Kanu-Projekt lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schnell Kajakfahren und unternahmen Touren in schöner Natur. Der Spaß am Wassersport stand dabei an erster Stelle.

 

Während der Projektwoche wurden zudem viele kreative Projekte angeboten, die am Präsentationstag ausgestellt wurden: Die Theater-AG unter Leitung von Frau Zimprich, Herrn Metter und Frau Christmann faszinierte mit improvisierten Szenen. Theater auf Französisch bot „Tous en scène“, geleitet von Frau Adamo, Frau Feyl und Frau Stöbener. Herr Laux, Herr Strub und Herr Falter eröffneten eine Agentenakademie. Herr Hetzel Dörich und Herr Basten ließen Erzählungen verfilmen. Bei Frau Haupt lernten die Schülerinnen und Schüler alles über die Römer. Frau Knopp und Frau Walther brachten ihren Schülerinnen und Schüler die Serviettentechnik bei. Stromkästen verschönerten die Schülerinnen und Schüler von Frau Koban, Frau Blumenstiel und Frau Speidel. Frau Danzi und Herr Odermatt kreierten mit ihren Projektschülerinnen und -schülern beeindruckende Malereien. Um kreative Nachhaltigkeit kümmerten sich Frau Lochbühler und Frau Groß. Um Europäische Stimmen bezüglich künftiger Erasmus-Plus-Projekte bemühten sich die Projektschülerinnen und -schüler von Herrn Steul. Eine Vielfaltwerkstatt eröffneten Frau Lorenz, Frau Thölke und Frau Berres. Um das Glück ihrer Schülerinnen und Schüler kümmerten sich Frau Schüpferling und Frau Hofmann inklusive Alpaka-Wanderung.

Gemalt werden konnte bei Frau Kuhfahl. Das Projekt „Spotlight GGG“ boten Frau Würth und Herr Bleher. Ein Magic Lab mit Zaubertricks eröffneten Frau Boffo und Frau Bergfeld, während Herr Ritter und Frau Beck Rätsel lösen ließen.

Bei Frau Braun und Frau Werling konnte das Nähen und Stricken erlernt werden. Das Anfertigen von Makramee-Produkten stand bei Frau Burgstahler und Frau Grasemann im Vordergrund. Wunderschöne Mosaike gingen aus dem Projekt von Herrn Müller und Frau Höfling-Koppenhöfer hervor. Einen Henna-Workshop boten die Schülerinnen Luisa Braun, Elif Erden und Emma Frey. „Gedichte als Videos“ boten Can Türk, Cem Türk, Jannik Kipke und Nico Weiß.

Friedship bracelets konnten bei Frau Scheidt, Frau Vogel, Frau Hold, Frau Breuhauer und Frau Welter produziert werden.

 

Naturwissenschaftliche Projekte boten Frau Hartmann („Wer bin ich?“), Herr Jakob („Solarmobil“) und Frau Nerger („Artemis – Zurück zum Mond“).

Beeindruckende Erlebnisse gab es für einige Projekte, Klassen und Stufen auch außerhalb des Schulgeländes: Die Schülerinnen und Schüler von Frau Janson und Herrn Stadelmeier unternahmen Exkursionen. Die MSS 12 faszinierte mit der Ausstellung ihrer Plakate zu ihren zweiwöchigen Betriebspraktika. Herr Wippert gab mit seinem Projekt „Richtiges Urteil?“ einen Einblick in die Welt des Rechts: Neben einem Besuch in der Anwaltskanzlei Wissing und Heintz in Landau und einem Gespräch mit der Anwältin Alexandra König, selbst 2011 Abiturientin am GGG, über das Jurastudium und ihren Beruf sahen die Projektschülerinnen sehr eindrucksvolle Gerichtsverhandlungen im Strafrecht am Amtsgericht Bruchsal sowie im Zivilrecht am Arbeitsgericht Landau. Im Bundesverfassungsgericht erlebten sie eine spannende Verhandlung zu einer Klage von Bündnis 90 / Die Grünen, die bei der sogenannten Stoffstrombilanzverordnung der Auffassung sind, dass diese nicht als Verordnung durch die Bundesregierung, namentlich Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, durchgesetzt werden durfte, sondern der Bundestag gefragt werden hätte müssen.

Im Bundesverfassungsgericht erlebten sie eine spannende Verhandlung zu einer Klage von Bündnis 90 / Die Grünen, die bei der sogenannten Stoffstrombilanzverordnung der Auffassung sind, dass diese nicht als Verordnung durch die Bundesregierung, namentlich Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer, durchgesetzt werden durfte, sondern der Bundestag gefragt werden hätte müssen.

Auch für das leibliche Wohl war am Präsentationstag bestens gesorgt: Während die Elternvertretung Kaffee und Kuchen im „Café Goethe“ offerierte, boten die Projektschülerinnen und -schüler von Frau Taillandier und Frau Kröper zahlreiche eigens produzierte Leckereien unter dem Motto „Europa auf den Tisch“. Die MSS 12 fand mit Hot Dogs und Eis reißenden Absatz.

Der Präsentationstag unter der Leitung von Frau Hetzel Dörich und Herrn Wessels erwies sich demnach mit sehr guter Stimmung und äußerst großem Publikum als durchschlagender Erfolg und stimmte Schülerinnen und Schüler sowie Eltern und Lehrkräfte auf die bevorstehenden Sommerferien ein.

Dirk Wippert

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