„Haben Sie Angst vor der AfD?“, fragt Sarah Bolz. Die Schülerin der Klasse 10c sitzt in der Sporthalle und blickt in Richtung Rednerpult. Dieter Burgard, der Beauftragte der Ministerpräsidentin für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen des Landes Rheinland-Pfalz, muss nicht lange überlegen und unterstreicht, dass die sogenannte Alternative für Deutschland sich sogar mit jüdischen Mitgliedern in der Partei schmücke, man sich aber fragen müsse, inwieweit diese wirklich den jüdischen Glauben lebten.