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Foto: Kaan Ayaz, bearbeitet durch Aladin Bouguine.


Manchmal findet sich die Geschichte vor der Haustür. So unternahm die 9 d am "Sedanstag" (2. September) in ihrer regulären Geschichtsstunde einen Spaziergang zum Kriegerdenkmal von 1870/71 in der Hauptstraße nahe der Kreisverwaltung Germersheim. So wurde die im Unterricht gerade behandelte Reichsgründung nach dem deutsch-französischen Krieg für die Schülerinnen und Schüler lokal fassbar. 1888 hatte der örtliche Krieger- und Veteranenverein den sieben gefallenen bzw. vermissten Kameraden (fünf Infanteristen, ein Jäger und ein Artillerist) das Denkmal errichtet.

Dank einer Montage ist auch Kaan Ayaz, der das Foto gemacht hat, im Bild zu sehen!

Andreas Britz

„Das hat sich gelohnt!“ So oder so ähnlich hörte sich das an, als rund 50 Oberstufenschülerinnen und -schüler der LK und GK Geschichte (Buchlaub/Britz) von einer Tagesexkursion aus Bonn und Rhöndorf zurückkamen. Und in der Tat: Das „Haus der Geschichte“ am Rande des ehemaligen Bonner Regierungsviertels lässt die Jahrzehnte nach 1945 lebendig werden. Hier wird keine trockene Dokumentenschau präsentiert. Dieses interaktive Museum katapultiert den Besucher in die Lebenswirklichkeiten der Menschen vom Kriegsende bis in die Gegenwart.

Die sechs Schüler Jennifer Maier, David Besau, Eugen Mazenko , Mika Heinhold, Alessia Ariu Cordero und Johanna Kuhn, alle MSS 12, haben mit Frau Nielsen vom 2. bis 7. Juni die mathematische Modellierungswoche der Universität Kaiserslautern in Pirmasens besucht. Nach der Anreise am 2. Juni wurden alle Teilnehmer begrüßt. Anschließend wurden die einzelnen Modellierungsprobleme der Woche vorgestellt und die Schüler eingeteilt. Dabei wurde darauf geachtet die vorrausgegangene Wahl zu berücksichtigen und möglichst immer nur einen Schüler pro Schule in eines der 8 vorgestellten Projekte einzuteilen. David Besau wurde in das Projekt „Bau eines selbststabilisierendes Segway-Modells“ eingeteilt, Mika Heinhold und Alessia Ariu in das Erstellen eines Fahrradverleihsystems für die Stadt Pirmasens und Jennifer Maier arbeitete an dem Projekt „Discgolf für Noobs", was man im Pirmasenser Park beim Dynamikum spielen kann. Eugen Mazenko war im Projekt „Evakuierungsplan der Jugendherberge" eingeteilt, Johanna Kuhn beim Projekt „Masern- Impfpflicht oder nicht?“ und Frau Nielsen unterstütze das Erstellen eines Systems für öffentliche Verkehrsmittel für eine beliebige Stadt als Helfer und Betreuer.

Von Montag bis Donnerstag wurde jeden Tag von 9 Uhr morgens bis 18 Uhr abends in den eingeteilten Gruppen an der Problemlösung gearbeitet, wobei es 3 Pausen gab. Mittwochs wurde nur Vormittags aktiv gearbeitet, weil für Nachmittags eine Exkursion ins Dynamikum organisiert war. Anschließend konnte man im Park beim Dynamikum noch Discgolf spielen ausprobieren. Innerhalb der Gruppen hat man viele neue Kontakte geknüpft, mit denen in der Freizeit einiges unternommen wurde. Teilweise wurde die Stadt erkundet, andere Male wurde im Park Beachvolleyball gespielt oder einfach nur zusammen gesessen und Kartenspiele gespielt. Am letzten Abend wurde von den meisten Gruppen eine „Nachtschicht" eingelegt, um die Präsentation für den nächsten Tag fertigstellen zu können. Freitags stellten alle Gruppen ihr Projekt und alles in den 4 Tagen erarbeitete ihren Klassenkameraden und den restlichen Teilnehmern der Modellierungswoche vor. Dabei wurden Lösungen, Probleme, Vorteile, aber auch Risiken beleuchtet und verständlich dargestellt, damit jeder alle Modellierungsprobleme und den gefundenen Lösungsansatz nachvollziehen kann. Nach der Vorstellung aller Projekte , die dazu da sind, um die Fähigkeit Probleme zu erkennen und darin einen mathematischen Lösungsansatz zu sehen oder zu finden, zu schulen und das mathematische Denken zu fördern, mussten wir uns von unseren neu gewonnen Freunden auch schon wieder verabschieden, um den Nachhauseweg anzutreten.

Insgesamt hat uns allen die mathematische Modellierungswoche sehr viel Spaß gemacht, da wir sehr interessante Projekte geboten bekamen, mit neuen Menschen zusammengearbeitet und sie kennengelernt haben und wir die Möglichkeit hatten innerhalb unserer Gruppen selbstständig zu arbeiten und unterschiedliche Lösungsansätze zu verfolgen.

Johanna Kuhn

Am 05.04.19 führte die Astronomie AG gemeinsam mit der Klasse 10a unter der Leitung von Frau Frick und Herrn Gräser einen Ausflug in das Haus der Astronomie  in Heidelberg. Nach unserer Ankunft mit dem Bus wurden wir dort schon von Herrn Martin Wetz, der uns sehr kompetent durch das Haus geführt hat, empfangen. Nach einer kleinen Einführungsrunde, in welcher wir unter anderem über die Planeten, Sonnen und verschiedene Strahlungen geredet haben, durften wir ihm in einen Seminarraum folgen. Daraufhin hat er uns neue Einblicke in die Astronomie gegeben, besonders was den Bereich Sterne anging. Hierfür hat er uns hervorragend verschiedene Phänomene erklärt, darunter die Rotverschiebung des Lichtes  und dass jedes Gas unter einem Prisma eine charakteristisches Spektrum besitzt. Nach diesem eher theoretischen Teil durften wir uns der Praxis zuwenden. Zunächst besuchten wir das Teleskop in einem der Türme, danach wurden wir in das Planetarium geführt. Dieses bestand aus einem großen Raum, von welchem aus man einen Überblick über den gesamten Nachthimmel hatte. So konnte uns Herr Wetz die Laufbahnen der Sterne und Planeten mit der Zeit zeigen.

 

Text: Emily Berge (10y)

 

Globale Fragen im Blickfeld:

Der Erdkunde Leistungskurs der MSS 12 zu Besuch in der Fridtjof-Nansen-Akademie in Ingelheim

 

Der Erdkunde-Leistungskurs der MSS 12 mit Frau Ruppert und Herr Schreieck

 „Die Dritte Welt im Spannungsfeld der Globalisierung- Eine Einführung in die Entwicklungspolitik“- dies war das Thema des dreitägigen Workshops der Fridtjof-Nansen-Akademie in Ingelheim, an dem die 31 Schülerinnen und Schüler des Erdkundeleistungskurses der MSS 12 von Frau Ruppert, begleitet von Herrn Schreieck, teilnahmen.

Innerhalb von Seminaren und Vorlesungen, geleitet von Herr Dolch (ELAN Netzwerk) und Herr Dr. Wagner (Universität Mainz), wurden die Schülerinnen und Schüler mit essenziellen Fragen der Entwicklungspolitik konfrontiert. So wurden Ursachen für die Probleme der Dritten Welt erarbeitet und Strategien konzipiert, wie dauerhaft im Rahmen von Globalisierungsprozessen ein adäquater Lebensstandard für alle erreicht werden kann. In diesem Kontext wurde Ruanda als Partnerland von Rheinland-Pfalz besonders in den Fokus genommen. Dabei wurde auch das Potenzial von Fairtrade-Produkten bewertet und der eigene Konsum reflektiert. Auch aktuelle politische Ereignisse, wie der Zollstreit zwischen China und den USA und die Präsidentschaftswahl in Venezuela, wurden beleuchtet.

Die Schülerinnen und Schüler des Leistungskurses konnten innerhalb der methodisch abwechslungsreichen Veranstaltungen mit ihrem Wissen aus den letzten zwei Jahren glänzen und zugleich wichtige Grundlagen für das große Thema „Globalisierung“ in der 13. Jahrgangsstufe legen.

Am Ende der drei Tage waren sich alle einig, dass der Workshop eine gute Vorbereitung auf das nahende Abitur darstellte und Themen und Zusammenhänge thematisiert wurden, die jeden zum Nachdenken und Diskutieren anregten.

Einen kleinen Ausschnitt aus den Workshops konnte die Schulgemeinschaft des GGG am Präsentationstag der Projektwoche, sowohl in der Aula als Bilderpräsentation als auch mithilfe von selbst gestalteten Übersichtspostern, gewinnen.

 

Patrizia Ruppert

 

 

„Jetzt habe ich nochmal eine völlig andere Sicht auf Goethe erhalten!“, sagt Leonita Berisha und steht vor dem Goethehaus in Weimar. Besonders die Vielseitigkeit des berühmtesten deutschen Dichters und die Aktualitätsbezüge beeindrucken die Elftklässlerin. Aber nicht nur Leonita ist von dem Wohnhaus und Nationalmuseum des Universalgenies sehr fasziniert, auch ihre 31 Mitschülerinnen und Mitschüler der beiden Deutsch-Leistungskurse von Frau Fritsche und Herrn Wippert ziehen eine sehr positive Bilanz der Fahrt in die thüringische Kulturstadt. 

Das Programm, das das Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim jährlich mit seinem Deutsch-Leistungskursen durchführt, ist dicht, lässt jedoch genug Raum, damit die Eindrücke der verschiedenen Orte wirken können.

Während der vier Tage in Weimar vom 11. bis 14. Juni 2019 besuchten die Schülerinnen und Schüler nicht nur das Goethe-Haus, sondern auch das Wohnhaus Friedrich Schillers,

den beeindruckenden Rokokosaal der Anna-Amalia-Bibliothek und die Fürstengruft mit den Särgen der beiden Dichter.

Für reichlich Abwechslung sorgte auch das zuvor im Unterricht vorbereitete Theaterstück „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller im Nationaltheater.

Einen besonderen Höhepunkt stellte der Spaziergang durch den Garten an der Ilm und das Verweilen bei und in Goethes Gartenhaus dar.

Außerdem nutzte Teilgruppen die Gelegenheit, die Herderkirche und die Sonderausstellung anlässlich des 200-jährigen Erscheinens des "West-östlichen Divan" mit besonderen Ausstellungsobjekten anzuschauen.

Eine spontane Führung durch die Jakobskirche, in der Johann Wolfgang Goethe Christiane Vulpius heiratete, erhielten die Oberstufenschüler durch den Küster. Zudem gab es für die Schülerinnen und Schüler passend zum 100-jährigen Bestehen des Bauhauses eine Führung im dazugehörigen Museum.

Einen großen Kontrast zum Kulturprogramm bildete der Besuch des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald auf dem nahegelegenen Ettersberg.

Nach vier sehr ereignisreichen Tagen konnten die 32 Schülerinnen und Schüler auf eine sehr gelungene und lehrreiche Fahrt zurückblicken, auf die im Unterricht noch sehr häufig Rückbezüge möglich sein werden. 

 

Dirk Wippert

 

„Der hat 60 Minuten durchgeredet!“, staunt Julien Mußlick und bewundert Stephan Wriecz, der sich lässig auf einem Barhocker räkelt und hin und wieder mit Hilfe von reichlich Mineralwasser seine Stimme wiederherstellt. Der Schauspieler wirkt nun gelöst, steht den Zehntklässlerinnen und Zehntklässlern in einem Publikumsgespräch Rede und Antwort und offenbart dabei allerlei Überraschendes.

Aber nicht nur das Theater-AG-Mitglied Julien Mußlick war begeistert von der Aufführung von „Jugend ohne Gott“, sondern auch seine 41 Mitschülerinnen und Mitschüler aus den Klassen 10c und 10y des Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim. Der berühmte Anti-Nationalsozialismus-Roman von Ödön von Horváth aus dem Jahr 1937 erhielt beim Gastspiel des Herxheimer Chawwerusch-Theater im Kulturzentrum „Das Haus“ in Ludwigshafen durch eine Live-Hörspiel-Performance ein völlig neues Gewand. Stephan Wriecz sprach, schrie und spielte hierbei zu den Musikklängen von Peter Hinz. In den kurzweiligen 60 Minuten vermochten es die beiden Akteure die künftigen Oberstufenschüler zu fesseln und ein neues Licht auf das zuvor im Deutschunterricht bei Frau Ruppert und Herrn Wippert behandelte Werk zu werfen.

Das Zwei-Mann-Stück, welches am 29. Mai 2019 vom Bezirksverband Pfalz im Rahmen einer Veranstaltungsreihe anlässlich des 90. Geburtstags von Anne Frank unterstützt wurde, überzeugte – ebenso wie die 2016 am GGG aufgeführte Chawwerusch-Inszenierung „Braun werden“ – mit einer klaren Haltung gegenüber der dunkelsten Zeit der deutschen Geschichte sowie mit einer Aktualisierung, welche Sieg-Heil-Rufe mit jenen mixte, die in Deutschland eine „Lügenpresse“ und ein „Mahnmal der Schande“ vermuten.

In einem sich anschließenden Gespräch beantwortete Stephan Wriecz Fragen zur Entstehung der Adaption, zur intensiven Vorbereitung der Schauspieler und zur Wirkungsgeschichte. Erstaunlich war hierbei vor allem, wie modern Horváths Ideen noch heute sind und wie schnell versierte Darsteller lange Texte auswendig lernen können.

 

Dirk Wippert

 

Wir, eine Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus den achten Klassen, nahmen vom 6. bis 11. Mai 2019 am diesjährigen Frankreichaustausch mit dem Collège en Bagatelle aus  Tournus teil. Da die Franzosen uns im Januar bereits besuchten, freuten wir uns sie wieder zu sehen und den französischen Alltag kennenzulernen. Als wir am Dienstag, das Collège besuchten, bemerkten wir sofort einige Unterschiede: z.B. wurde man vom jeweiligen Fachlehrer für den Unterricht im Pausenhof abgeholt. Außerdem wurde nacheinander, in Gruppen, in der Kantine gegessen. Während unserer Zeit in Tournus besuchten wir die mittelalterliche Festung in Brancion, erkundeten die Germersheimer Partnerstadt  Tournus und unternahmen gemeinsam mit den Austauschpartnern einen Ausflug nach Lyon. Eine Besonderheit von Lyon ist die Confluence, wo die die Flüsse Saône und Rhône zusammenfließen.


Zudem war am  Mittwoch,  8. Mai, ein Feiertag und die meisten unserer Gruppe verbrachten diesen Tag zusammen mit den Franzosen  beim Lasergame. Am letzten Tag unseres Aufenthalt veranstalte unsere Gastschule einen „Colour Run“, an dem wir teilnehmen durften und gemeinsam mit unseren Austauschpartnern Geld für einen guten Zweck errannten.

Unsere Gastfamilien waren sehr freundlich und haben uns mit traditionellen Speisen, z.B. Quiche, bereichert. Ein Wiedersehen mit unseren Austauschpartnern würde uns Freude bereiten. Unser Aufenthalt hat uns sehr gefallen und wir würden es an jeden weiterempfehlen, der die Chance hat, am Austausch teilzunehmen.

Meira Scheurer, 8a, Jana und Lea Treffeisen, 8y,  Christina Kirchner, 8y

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