Am 23. Januar verfolgte die Klasse 9a, begleitet von Frau Herschbach und Herrn Bach, den Lebensweg von Friedrich Ebert und die Spuren der ersten Demokratie auf deutschem Boden . Nach einer kurzen Einführung durch den pädagogischen Leiter, Herrn Zumbaum-Tomasi, wurden sie von einem SWR-Team bei der Führung begleitet. Film- und Hörfunkbeitrag wurden am 11. Februar gesendet, dem Tag, an dem sich die Wahl Eberts zum Reichspräsidenten zum 100. Mal jährte.

Unter folgendem Link gelangen Sie zum oben erwähnten  Fernsehbeitrag des SWR:  https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/mannheim/Friedrich-Ebert,av-o1094417-100.html

Den kompletten Sendemitschnitt (ab 18:30 min) erreichen Sie unter dem Link: https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/SWR-Aktuell-BW-Sendung-19-30-Uhr-vom-11,av-o1094515-100.html

Am Dienstag, dem 29.01.2019, besuchten wir, der Englisch Grundkurs MSS11 von Frau Höfling, das Badische Staatstheater in Karlsruhe. Dort konnten wir uns das Stück „Viel Lärm um Nichts“ (Much Ado About Nothing) von Shakespeare ansehen. In Begleitung von Frau Höfling und Herrn Müller fuhren wir mit der Straßenbahn von Germersheim nach Karlsruhe. Die öffentliche Hauptprobe begann um 19:15 Uhr. Nachdem die britische Regisseurin Lily Sykes die Rahmenbedingungen einer öffentlichen Probe erläutert hatte, begann die Aufführung mit einer pantomimischen Darstellung der Figur des Don John. Nach dieser Einführung wurde das Stück von zwei vermeintlich aus dem Publikum stammenden Personen unterbrochen, die auf der Suche nach einer Frau Schlothauer waren. Anschließend öffnete sich der Vorhang, um uns das aufwändig gestaltete Bühnenbild zu präsentieren. Es bestand aus einer sich drehenden Fläche im Zentrum der Bühne, mit sich verschiebbaren Treppen und einem Balkon, einem sehr dynamischen Bühnenbild. Die Komödie  bestach durch witzige Wortgefechte, interessante Kostüme, stellenweise obszöne Gestik und großartige Schauspieler und Schauspielerinnen. Besonders entzückt waren wir von einem Oktopus, der als running gag die Aufführung begleitete. Insgesamt waren wir alle von „Viel Lärm um Nichts“ begeistert und würden es uns auch erneut ansehen. Wir als Kurs wollen vor allem Frau Höfling für die Organisation und Begleitung danken.

Glück muss man haben – denn nach einer Woche Regen riss der Himmel am 04.02.2019 auf und die Sonne schien tagsüber, kein Wölkchen am Himmel, optimale Voraussetzungen für den Besuch der Sternwarte in Bellheim. So war auch noch am Abend, als sich die Klasse 7d um 19 Uhr mit Frau Höfling, Frau Frick, Herrn Müller und Herrn Kinder dort traf, der Himmel sternenklar. Die drei Ehrenamtlichen der astronomischen Vereinigung Südpfalz erklärten den Schülerinnen und Schülern die Sternbilder, die man durch die Teleskope, die z.T. 100-fach vergrößerten, bestens sehen konnte. Besonders beeindruckte der roten Riese Beteigeuze, ein Stern im Sternbild Orion, der etwa den 1000-fachen Durchmesser unserer Sonne hat.

 
Grundkurs Katholische Religion MSS 11 (Kurslehrer Andreas Britz) mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann und Irina Kreusch von der Schulabteilung des Ordinariats

 

Wie vielfältig die Arbeitsfelder bei „Mutter Kirche“ sind, davon konnten sich 25 Schülerinnen und Schüler des GK Katholische Religion in der MSS 11 bei einem Besuch in Speyer überzeugen.

Zum siebten Mal hatte die Diözese zu einem „Schülertag“ eingeladen. Zusammen mit Oberstufengruppen aus Kaiserslautern, Ludwigshafen und Haßloch nutzten die Germersheimer zunächst die Möglichkeit, den Speyerer Dom zu erkunden. Während die einen z.B. ein Faksimile des kostbaren Codex Aureus in der Sakristei bestaunten, konnten die anderen Domorganist Christoph Keggelhoff über die Schulter schauen und das Klangvolumen der noch recht jungen Orgel erleben.

Im Haus der Kirchenmusik erläutere Pressesprecher Felix Scherer Geschichte und Struktur des Bistums. Anschließend gaben Michael Gerst und Marie Blechschmidt einen Einblick in die vielfältigen Arbeitsbereiche der Caritas.

Vor und nach dem Mittagessen, zu dem das Bistum in eine Pizzeria eingeladen hatte, entschied sich jeder Teilnehmer für zwei von fünf angebotenen Workshops. Die Themenpalette reichte von der Ökumene, über die Flüchtlingshilfe, das Bistumsarchiv, das Projekt „Digitale Gemeinde“ bis hin zum bedrückenden Thema Sexueller Missbrauch.

Den Abschluss bildete eine Gesprächsrunde mit Bischof Karl-Heinz Wiesemann. Die jungen Leute stellten kritische Fragen zum Kurs der katholischen Kirche (Glaubwürdigkeitsverlust nach Skandalen, kirchliche Jugendarbeit, Zölibat, Frauen in der Kirche…) und richteten auch ganz persönliche Anfragen an ihren Bischof. Es kam zu einem sehr privaten und berührenden Dialog, in dem Bischof Wiesemann auch Lebenserfahrungen schilderte, die ihn in seinem Glauben erschütterten. Letztlich gehörten diese Zweifel aber auch zu einem authentischen Glauben, der sich auch immer wieder im Alltag bewähren müsse.

Den ganzen Tag über begleitete ein Fernsehteam des SWR die Schülerinnen und Schüler. Die Interviews mit Laura Exler und Jan Winschel waren dann der „rote Faden“ in der Berichterstattung über den Schülertag des Bistums am Abend in den Landesnachrichten des Südwestfernsehens Rheinland-Pfalz.

Über den folgenden Link gelangen Sie zu dem Fernsehbeitrag des SWR:  https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/Schuelertage-im-Bistum-Speyer-Kirche-aus-der-Naehe,av-o1091627-100.html

Andreas Britz


 

 

Auch in diesem Jahr haben vier Schüler des Goethe Gymnasiums das bedeutende Sprachzertifikat Cambridge Certificate in Advanced English (Sprachniveau C 1) und Proficiency (C2) erworben. Dieses Zertifikat wird weltweit von mehr als 4000 Universitäten und Hochschulen, sowie Behörden und Unternehmen anerkannt und dient der Bescheinigung qualifizierter Englischkenntnisse.

Jana Domnick, Rusanthi Raventhiran, Bich Tram Doan Luong und Constantin Hofmann haben sich darauf ein Schuljahr lang im Rahmen einer AG vorbereitet und im Juni an der VHS Karlsruhe die Prüfung abgelegt. Hierbei galt es eine bestimmte Punktzahl in den Kompetenzen Listening, Reading and Use of English, Writing und Speaking zu erreichen.

Besonders hervorzuheben ist hier die Leistung von Constantin Hoffmann, der aufgrund einer höheren Punktzahl sogar das höchste zu vergebene Zertifikat Cambridge Certificate of Proficiency in English (C2) erhielt und somit ein Sprachniveau ähnlich eines Muttersprachlers erreichte.

 

 

 

In diesem Jahr begehen Deutschland und Frankreich, Nachbarländer, die heute zum Kernbereich der Europäischen Union gehören,  das hundertste Gedenkjahr des Endes des Ersten Weltkriegs. Dass diese beiden Nationen sich damals in erbitterten Kämpfen gegenüberstanden, erscheint vielen jungen Leuten heute unvorstellbar.

Daher besuchten am Dienstag, den 14.8. 2018 35 Schüler der Jahrgangsstufe 13  (LK Geschichte,  LK Französisch, Grundkurs Geschichte3) unter der Leitung von Frau Herschbach, Frau Lück und Herrn Dr. Stadelmaier die Gedenkstätten des Ersten Weltkriegs in Verdun. Das erst vor zwei Jahren eröffnete Museum „Mémorial de Verdun“ führte jedem in eindrucksvoller Weise die Dimensionen und das Leiden der Soldaten im Krieg vor Augen. Was der Begriff der „Hölle von Verdun“ aussagt, wurde hier jedem klar. Danach wurde die Gruppe von einer kompetenten deutschsprachigen Museumsführerin durch das Fort Douaumont geleitet. Die  beklemmende Düsternis, Feuchtigkeit und Kälte in all den verwinkelten Gängen und Kasematten dieses Forts ließ die Schülerinnen und Schüler sehr still werden, genauso auch der Gedanke, dass hier bei Granateneinschlägen französische und deutsche Soldaten starben und noch immer hier begraben sind.  Besonders beeindruckt zeigten sich die Schülerinnen und Schüler auch von den Dimensionen des anschließend besuchten Soldatenfriedhofs und des Beinhauses von Douaumont, in dessen Gewölben die Gebeine deutscher und französischer Soldaten nebeneinander ruhen. Auf dem Hintergrund des wolkenreichen, bisweilen düsteren Himmels wirkten die Gedenkstätte und die 15.000 weißen Grabkreuze besonders bedrückend. Bei der Rückfahrt waren alle einhellig der Meinung, dass sich die lange Fahrt sehr gelohnt habe. /He

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