Wir, eine Gruppe von 12 Schülerinnen und Schülern aus den achten Klassen, nahmen vom 6. bis 11. Mai 2019 am diesjährigen Frankreichaustausch mit dem Collège en Bagatelle aus  Tournus teil. Da die Franzosen uns im Januar bereits besuchten, freuten wir uns sie wieder zu sehen und den französischen Alltag kennenzulernen. Als wir am Dienstag, das Collège besuchten, bemerkten wir sofort einige Unterschiede: z.B. wurde man vom jeweiligen Fachlehrer für den Unterricht im Pausenhof abgeholt. Außerdem wurde nacheinander, in Gruppen, in der Kantine gegessen. Während unserer Zeit in Tournus besuchten wir die mittelalterliche Festung in Brancion, erkundeten die Germersheimer Partnerstadt  Tournus und unternahmen gemeinsam mit den Austauschpartnern einen Ausflug nach Lyon. Eine Besonderheit von Lyon ist die Confluence, wo die die Flüsse Saône und Rhône zusammenfließen.


Zudem war am  Mittwoch,  8. Mai, ein Feiertag und die meisten unserer Gruppe verbrachten diesen Tag zusammen mit den Franzosen  beim Lasergame. Am letzten Tag unseres Aufenthalt veranstalte unsere Gastschule einen „Colour Run“, an dem wir teilnehmen durften und gemeinsam mit unseren Austauschpartnern Geld für einen guten Zweck errannten.

Unsere Gastfamilien waren sehr freundlich und haben uns mit traditionellen Speisen, z.B. Quiche, bereichert. Ein Wiedersehen mit unseren Austauschpartnern würde uns Freude bereiten. Unser Aufenthalt hat uns sehr gefallen und wir würden es an jeden weiterempfehlen, der die Chance hat, am Austausch teilzunehmen.

Meira Scheurer, 8a, Jana und Lea Treffeisen, 8y,  Christina Kirchner, 8y

Insgesamt 17 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und 11 des Goethe-Gymnasiums Germersheim (GGG) nahmen an einem Schüleraustausch mit den USA teil.

Auch dieses Jahr fand ein erneuter Austausch des GGG mit der Alan B. Shepard High School in Chicago statt. Die Partnerschaft besteht schon seit 1980 und alle zwei Jahre reisen Schüler des GGG für knapp einen Monat in die USA, der Gegenbesuch erfolgt im darauffolgenden Jahr.

Am 11. April 2019 hat für uns, eine Reisegruppe bestehend aus 17 Schüler/-innen sowie unserer betreuenden Lehrkraft Frau Stöbener und ihrem Ehemann Herrn Stöbener, die Reise begonnen. Per Bus kamen wir morgens am Frankfurter Flughafen an und erreichten nach einem knapp 9-stündigen Flug unser Ziel in Washington D.C.. Am Flughafen in D.C. mussten wir zunächst lange warten, um durch die Kontrollen zu kommen, doch dann kamen wir endlich in unserem Hotel an, in welchem wir die nächsten Tage verbrachten, und ließen den Abend gemütlich mit einem traditionellen amerikanischen Essen – Burger -- gemeinsam ausklingen. Die nächsten Tage stand Sightseeing auf dem Programm und wir besichtigten beispielsweise das Washington Memorial, das Lincoln Memorial, das Capitol, das Weiße Haus und machten eine Walkingtour durch Georgetown. Auch mit dem Wetter hatten wir sehr viel Glück. Es war sogar so warm, dass wir alle einen leichten Sonnenbrand bekamen. Als wir dann am 14. April weiter nach Palos Heights, einem Vorort von Chicago, reisen wollten, hat uns jedoch das Wetter in Chicago einen Strich durch die Rechnung gemacht, da dort ein Schneesturm war. Also haben wir das Beste daraus gemacht und konnten somit auch am nächsten Tag die Stadt weiter erkunden und besichtigten z.B. die Library of Congress und die National Archives. Am 15. April flogen wir dann zu unseren Gastfamilien.

Am Flughafen in Chicago wurden wir von unseren Austauschpartnern und Frau Fischer, die Deutschlehrerin der High School, welche den Austausch auf amerikanischer Seite organisiert hat, mit einem typischen gelben Schulbus abgeholt. Wir verstanden uns auf Anhieb alle super mit unseren Austauschpartnern. Die nächsten Tage wurden wir in die Schule eingeführt, wo wir auch unseren eigenen Schülerausweis bekamen, und waren überwältigt von der Vielfalt der Fächer, da das dortige Schulsystem ganz anders als das unsrige ist. Auch Ostern verbrachten wir in unseren Gastfamilien. Dies war aufgrund der doch etwas anderen Traditionen eine sehr schöne Erfahrung. Am Ostermontag ging es für uns dann nach Downtown Chicago, wo wir den Willis Tower, das höchste Gebäude in Chicago, von welchem aus wir eine überragende Aussicht auf die Stadt hatten, Navy Pier, den Millennium Park und die Michigan Avenue besichtigten. Einige von uns hatten auch die Chance zur „Prom“, den Abschlussball der „Juniors“ und „Seniors“, zu gehen, der in den Crystal Gardens am Navy Pier stattfand. Die Zeit verging wie im Flug, da wir viel mit unseren Austauschschülern oder als Gruppe unternahmen, wie z.B. die Durchführung eines Improvisationsworkshops, den Besuch des Theaterstücks „Dracula“, das von der Theatergruppe der ABS High School inszeniert wurde, den Besuch im Museum of Science and Industry, Shoppen oder Filmeabende mit Lagerfeuer. Unseren Austausch ließen wir an unserem letzten Abend mit einem gemütlichen Barbecue mit Familien und Freunden ausklingen. Am Abreisetag, dem 3. Mai, frühstückten wir ein letztes Mal gemeinsam in der Schule. Der Abschied fiel uns allen unglaublich schwer und es flossen auch einige Tränen. Ein Schulbus fuhr uns dann wieder zum Flughafen. Am 4. Mai kamen wir dann nach einem langen Flug morgens in Germersheim an, wo wir von unseren Familien schon sehnsüchtig erwartet wurden.

Als Fazit können wir sagen, dass wir eine sehr tolle Zeit hatten, in der wir viel erlebt und gesehen haben, neue Freundschaften geschlossen haben und wir unser Englisch verbessern konnten.

Wir freuen uns schon auf den Gegenbesuch der amerikanischen Schüler im nächsten Sommer!

(Die Schüleraustaustauschbegegnung wurde (u.a.) aus Mitteln des German American Partnership Program – GAPP des Auswärtigen Amts gefördert und durch den Pädagogischen Austauschdienst (PAD) des Sekretariats der Kultusministerkonferenz unterstützt).

 

Von Luisa Goll und Lilli Labroue (MSS11)


Während Emmanuel Macron und Angela Merkel am 22. Januar 2019 in Aachen den neuen Freundschaftsvertrag zwischen Frankreich und Deutschland unterzeichneten, feierte auch die Schulgemeinschaft des Goethe-Gymnasiums am traditionell durchgeführten deutsch-französischen Tag die deutsch-französischen Freundschaftsbeziehungen und das Erlernen der französischen Sprache. Fast alle Französischklassen des GGG verwandelten am vergangenen Dienstag die Aula unserer Schule in eine frankophone Welt, indem sie an einer Vielzahl von Ständen die unterschiedlichsten frankophonen Länder vorstellten. Die Stände wurden von den einzelnen Klassen mit viel Engagement und Fleiß in den letzten Wochen mit Unterstützung ihrer Fachlehrer im Französischunterricht vorbereitet. Die Klassenstufen 5 bis 8 durften in je einer Schulstunde die Welt der Frankophonie erkunden. In Teams mussten die Schüler in einen Wettbewerb treten und die Antworten auf 38 Fragen über die frankophone Welt in möglichst kurzer Zeit herausfinden. Die besten Schülerteams der einzelnen Klassen erhielten eine kleine französische Überraschung für ihr gutes Abschneiden. Ein besonderer Dank gilt unter anderem auch der Schulband, die mit „Je ne parle pas francais“ von Namika einen gelungenen musikalischen Auftakt gestaltete, Herrn Massar für die Technik, Herrn Gaßmann für die räumliche Gestaltung der Aula sowie der MSS 12, die den Tag mit französischen Leckereien kulinarisch unterstützte.

In der 5. und 6. Stunde durften alle Französischschüler der 10. Klassen sowie der MSS an einer Veranstaltung der Deutsch-Französischen Hochschule teilnehmen. Herr Michaél Nziengui, der deutsch-französische Politik und Sozialwissenschaft in Stuttgart und der Science Po in Bordeaux studiert, besuchte unser Gymnasium als Botschafter der Hochschule und gab einen interessanten Einblick in die vielseitigen Möglichkeiten des Studiums an der Deutsch-Französischen Hochschule, einem Dachverband, dem 194 Hochschulen in Deutschland und Frankreich angehören. Die DFH bietet ihren Studierenden die Möglichkeit eines Doppelabschlusses in 180 verschiedenen deutsch-französischen Studiengängen.


Ein Höhepunkt des 22. Januars 2019 war sicherlich, dass wir an diesem Tag auch unsere Austauschschüler aus Tournus begrüßen durften. Eine Gruppe von 13 Schülerinnen und Schüler unserer achten Klassen nimmt in diesem Jahr am Austausch mit dem Collège en Bagatelle teil. Die Austauschschüler reisten bereits am Montag, den 21. Januar 2019 mit dem TGV an und blieben bis Sonntag, den 27. Januar 2019. Ein buntes Programm mit einer Führung durch Germersheim und Ausflügen nach Heidelberg, dem Eislaufzentrum in Mannheim und dem Naturkundemuseum in Karlsruhe umrahmte den Besuch unserer französischen Gäste. Ein besonderer Dank gilt in diesem Rahmen Frau Engel und Frau Buchlaub, die die Planung und Organisation der Ausflüge tatkräftig unterstützen. Am Freitagabend feierte die deutsch-französischen Gruppe gemeinsam mit den Eltern und den betreuenden Lehrkräften den gelungenen Auftakt der diesjährigen Austauschbegegnung. Schon jetzt freuen wir uns auf unseren Gegenbesuch in Tournus im Mai dieses Jahres. 

 

2018 fand zum ersten Mal am Goethe Gymnasium ein Schüleraustausch mit Dänemark statt. Vom 21. bis zum 24. August besuchten uns 18 Schüler vom Birkerød Gymnasium.

Sie kamen mit Flugzeug und Zug in Germersheim an und nach dem ersten Kennenlernen am selben Abend, starteten wir den nächsten Morgen mit einem gemeinsamen Frühstück und einer offiziellen Begrüßung in der Mensa.

Ein bequemes Sofa steht direkt neben der gläsernen Außenfront des Gebäudes. Der Blick nach draußen offenbart ein frühherbstliches Panorama mit kleinem Teich, Bäumen und Wiesen. Über dem Sofa prangt ein mannhohes Bild eines zeitgenössischen Künstlers. Junge Menschen sitzen dort und bearbeiten ihre Laptops, daddeln auf ihren Smartphones oder unterhalten sich. Nach einiger Zeit verlassen sie die Sitzecke. Vielleicht eine normale Szene in einem idyllisch gelegenen Café, aber wir befinden uns in Birkerød in einem dänischen Gymnasium.

Bevor man entscheidet in ein anderes Land zu fahren, plagen einen oftmals Gedanken wie Kann ich die Sprache überhaupt gut genug? Was ist wenn ich meinen Austauschpartner nicht mag oder verstehe? Werde ich meine Eltern nicht vermissen? Ich hoffe, dass meine Erlebnisse und Eindrücke anderen helfen, die Entscheidung für sich zu erleichtern.

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