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„Wahlkampf ohne Baerbock, Laschet und Scholz“

In Zeiten von TV-Triellen, Plakaten an allen Laternenmasten und Wahlkampfauftritten in ganz Deutschland wirkt es nahezu unglaublich, dass es eine politische Podiumsdiskussion auch ohne die Erwähnung der Kanzlerkandidatin und -kandidaten von Grünen, CDU und SPD geben kann. Doch genau dies erlebten die elf Schülerinnen und Schüler des Leistungskurs Sozialkunde (MSS 13) am Johann-Wolfgang-Goethe-Gymnasium Germersheim am 1. September 2021, als sie an der Vorstellung der Direktkandidaten im Wahlkreis Südpfalz für die Bundestagswahl 2021 im Landauer Pfarrheim „Heilig Kreuz“ teilnahmen.

 

Weder der 2017 direkt gewählte Thomas Gebhart (CDU) noch seine politischen Mitbewerber Thomas Hitschler (SPD), Tobias Lindner (Grüne) und Volker Wissing (FDP) sprachen die omnipräsenten Spitzenpolitikerinnen und -politiker an, die derzeit um die Nachfolge von Bundeskanzlerin Angela Merkel kämpfen. Thema bei der von der parteiunabhängigen Europa-Union Südpfalz veranstalteten Debatte war einzig und allein Europa und die Unterschiede zwischen den Parteien hinter Annalena Baerbock, Armin Laschet und Olaf Scholz wurden auch ohne deren Nennung deutlich.

 

Jonas Huber nutzte die Gelegenheit, um sich nach einer stärkeren gemeinsamen Gesundheitspolitik auf EU-Ebene zu erkundigen. Thomas Gebhart, Parlamentarische Staatssekretär beim Gesundheitsminister, verteidigte die Leistung der Großen Koalition während der Corona-Pandemie und musste sich die Kritik von FDP-Generalsekretär Wissing am Krisenmanagement der Regierung gefallen lassen.

Die Frage, ob die Vereinigten Staaten von Europa, wie sie die Partei Volt fordert, eine völlige Utopie seien, beantwortete Tobias Lindner, sicherheitspolitischer Sprecher seiner Fraktion, damit, dass man sich darüber nochmals in 40 Jahren unterhalten sollte, wobei ihm Thomas Hitschler, Mitglied im Parlamentarischen Kontrollgremium, beipflichtete, während Thomas Gebhart darin eine gute, aber derzeit unrealistische Idee sah. Volker Wissing betonte, dass die Forderung auch im FDP-Wahlprogramm auftauche.

 

Nach 90 Minuten sehr kurzweiliger Diskussion, die auch die Auswirkungen des Afghanistan-Abzugs und der zu erwartenden Migration, aber auch das Zusammenleben im deutsch-französischen Grenzgebiet während der Corona-Pandemie beinhaltete, konnten die elf Schülerinnen und Schüler auf einen großen Erkenntnisgewinn zurückblicken. „Der zweite Mann“ der FDP nach Parteichef Christian Lindner stand zudem für ein Gespräch und gemeinsame Fotos zur Verfügung.

Dirk Wippert

 

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